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Pflanzenkristallisation

Für die Kristallisationsbilder von Pflanzenorganen und Nahrungsmitteln werden wässrige Extrakte verwendet. Die Bilder zeigen charakteristische, dendritische Kristallmuster, die ein spezifischer Ausdruck der Gestaltungsfähigkeit auf der substanziellen Ebene des Zusatzes sind. Äussere Bedingungen wie Bodenbeschaffenheit, Klima, Behandlungsmethoden etc. bilden sich nicht nur in der Pflanzengestalt sondern auch im Kristallisationsbild ab.

Jedes Kristallisationsbild stellt eine Momentaufnahme aus dem Leben der Pflanze dar. Durch eine Reihe von Bildern bekommt man Zugang zu der Pflanzenentwicklung, zu den Lebensprozessen. Absolute Werte sind, genauso wie bei lebendigen Organismen, nicht adäquat. Im gedanklichen Verbinden der Bildphänomene begibt man sich auf die Ebene, auf der sich der pflanzliche Organismus in seine Umgebung hineinstellt. Diese Ebene gehört nach Rudolf Steiner zum Ätherischen.

In der Aufbauphase der Pflanze entstehen tendenziell geordnete, stark verzweigte Kristallstrukturen. Bei Abbauphasen, bei Mangel-und Stresssituationen vermindert sich der Ordnungsgrad und die Verzweigungsintensität des Kristallmusters. Auf dieser Grundlage, d. h. mit Hilfe von Eichreihen, werden Pflanzen und Nahrungsmittel mit unterschiedlicher Herkunft oder Verarbeitungsweise innerhalb einer Serie im Vergleich beurteilt.


Weitere Informationen finden Sie im herunterladbaren Faltblatt "Die Empfindliche Kristallisation - Eine Methode zur Qualitätsforschung" (PDF, 1,5 MB)