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Blutkristallisation

Lässt man eine Mischung aus Kupferchloridlösung mit einer kleinen Menge Blut auf einer Glasplatte unter kontrollierten Versuchsbedingungen auskristallisieren, entsteht ein Kristallaggregat, das spezifisch für das zugesetzte Blut ist. Auf empirischem Wege wurden bei solchen Blutkristallisationsbildern (BKB) Beziehungen zwischen den auftretenden Bildphänomenen und Krankheitsprozessen gefunden. Die einzelnen morphologischen Merkmale und die Gesamtgestaltung der Kristallisation weisen auf Krankheiten, wie zum Beispiel Entzündungsprozesse oder Tumorbildungen, hin. Neben dem krankheitsspezifischen Charakter der Kristallformen ist ihre Lokalisation im Wachstumsfeld der Kristallisation von Bedeutung. Sie lässt erkennen, welche Organe oder Organsysteme von Krankheitsprozessen betroffen sind. Das BKB ist also ein bildhafter Ausdruck der Krankheitsdisposition und der Reaktionslage des Patienten auf der Ebene der Organfunktionen.
Bei der Interpretation des BKB müssen die Schwankungsbreite der experimentellen Bedingungen sowie die Krankheitsgeschichte und der klinischen Befund des Patienten miteinbezogen werden.

 

Detailiertere Informationen finden Sie in unserem herunterladbaren Faltblatt "Die Methode der Empfindlichen Kristallisation nach E. Pfeiffer. Blutuntersuchungen" (PDF, 4,4 MB)